Stellten sich vor dem Bild mit der Figur der Heiligen Elisabeth zu Erinnerungsfoto auf (von links): Dr. Oliver Schmalz, Dr. Diethelm Meißner und Ulrich Kling-Böhm. |Foto: Manfred Günther)

Dr. Diethelm Meißner, neuer Leiter des Dezernats für Diakonie und Ökumene der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), hat sich während eines Besuches über den St. Elisabeth-Verein in Marburg und dessen Arbeit informiert, begleitet von seinem Referenten Dr. Oliver Schmalz, selbst berufenes Mitglied im Verein.

Dieser Besuch markierte den ersten Kontakt dieser Art Dr. Meißners mit einem freien Träger der Unternehmensdiakonie seit seinem Amtsantritt. Während seines Besuchs informierte er sich nicht nur über den St. Elisabeth-Verein, sondern führte auch Gespräche mit Vorstand Ulrich Kling-Böhm über die Bedeutung von Ökumene, Diakonie und sozialer Arbeit. Es ist erfreulich zu sehen, dass Dr. Meißner bereits in seiner neuen Position aktiv daran arbeitet, sich mit wichtigen Akteuren in der diakonischen und ökumenischen Arbeit zu vernetzen und sich über deren Arbeit und Herausforderungen zu informieren. Dies zeigt sein Engagement für die Förderung von Ökumene und sozialer Arbeit innerhalb der Kirche.

Im Porträt: Dr. Diethelm Meißner
Dr. Diethelm Meißner ist neuer Leiter des Dezernats für Diakonie und Ökumene der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). Der 61-jährige folgt auf Claudia Brinkmann-Weiß, die im vergangenen Jahr in den Ruhestand gegangen ist.
Meißner hat zuvor das Referat Erwachsenenbildung der EKKW geleitet. „Es hat mir Freude gemacht, in diesem für die Kirche relevanten Aufgabenfeld mit meinem Team Themen zu gestalten“, sagt Meißner rückblickend. Mit der neuen Aufgabe schließe sich aber ein Kreis: Im Evangelischen Studienseminar Hofgeismar, wo er von 2006 bis 2018 tätig war, hat Meißner den Bereich Ökumene verantwortet und dort unter anderem ökumenische Studienreisen und Partnerschaftskonsultationen begleitet. Über 15 Jahre war der gebürtige Nordosthesse zudem Mitglied in der Kammer für Mission und Ökumene der EKKW – ein Themenfeld, das sich auch in seiner Promotion widerspiegelt: Mit seiner Dissertation über die „Kirche der Armen in El Salvador“ wurde Meißner an der Universität Erlangen promoviert. In Göttingen, Tübingen und München hatte er Evangelische Theologie studiert und ein ökumenisches Studienjahr in Jerusalem absolviert. Daran schloss sich ein Projektstudium in Mittelamerika an. Auch familiär hat der heute in Schauenburg lebende Vater dreier erwachsener Kinder Einblick in andere Kulturen: Seine Ehefrau kommt aus Lateinamerika.
Sein Vikariat absolvierte Diethelm Meißner in der Gemeinde der Kasseler Friedenskirche; 1994 wurde er ordiniert. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit engagierte sich der Pfarrer von 1999 bis 2006 in der Evangelischen Kirchengemeinde Baunatal-Altenbauna mit sozialdiakonischem Schwerpunkt. Er sei voller Neugier, sich das Themenfeld Diakonie nun weiter zu erschließen, und zugleich voller Vorfreude auf die Arbeit in ökumenischen Zusammenhängen. Als Dezernent wird Meißner künftig auch Mitglied des Kollegiums sein – das Gremium setzt sich aus vier Dezernatsleitungen und der Kirchenleitung zusammen. „Ich freue mich auch auf die strategische Arbeit und darauf, den Reformprozess unserer Landeskirche weiterzuentwickeln“, kündigt Meißner an.