Ein starkes Statement gegen Rassismus und für Zusammenhalt hat Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies beim Neujahrsempfang der Universitätsstadt Marburg im Erwin-Piscator-Haus gesetzt. Ein sichtbares Symbol dafür: die Bank mit der Aufschrift „Kein Platz für Rassisten“. Sie steht für Haltung, Miteinander und Zivilcourage. Viele Gäste nutzten sie für Fotos und machten damit ihre eigene Haltung öffentlich sichtbar.
Initiiert wurde das Projekt vom Stadtmarketing Marburg – allen voran Geschäftsführer Jan-Bernd Röllmann – und umgesetzt sowie gespendet vom St. Elisabeth-Verein. Koordiniert durch Pressesprecher Manfred Günther und hergestellt in der vereinseigenen offenen Werkstatt hier&holzig
, ist die Aktion ein gelungenes Beispiel für echten Gemeinschaftssinn und Zusammenarbeit in Marburg.
Auch inhaltlich setzte Oberbürgermeister Dr. Spies klare Akzente für das neue Jahr. In seiner Neujahrsansprache stellte er den Wert des Miteinanders in den Mittelpunkt und betonte, dass dieses Miteinander eines der zentralen Merkmale der Stadt sei. Trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen und anstehender Herausforderungen bleibe Marburg eine lebendige, tolerante und lebenswerte Stadt – ohne Platz für Rechtsextremismus, Rassismus oder andere Formen der Menschenfeindlichkeit.
Begleitet wurde der Empfang von einem vielfältigen Kulturprogramm, das von klassischer Musik über Breakdance bis hin zu Gesang und Bandauftritten reichte. Rund 1.000 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft waren zu Gast und feierten gemeinsam den Start in ein Jahr voller Engagement, Gemeinschaft und Zuversicht. Der Empfang bot, wie gewohnt, zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch und Netzwerken.
Mit der Bank „Kein Platz für Rassisten“ unterstreicht der St. Elisabeth-Verein seinen Einsatz für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt – Werte, die für Marburg und seine Menschen stehen.
Auf dem Bild:
Matthias Bohn und Thomas Kelz, die Vorstände des St. Elisabeth-Vereins, lassen „kein Platz für Rassisten“. (Foto: Manfred Günther)