In den Tagen danach waren die Beine noch schwer – aber die Seele freudig leicht.
Zum 13. Mal hat ein Team des St. Elisabeth-Vereins am JP Morgan Corporate Challenge in Frankfurt teilgenommen. Und wie so oft, war es weit mehr als nur ein Lauf. Es war ein Erlebnis, das verbindet, bewegt und lange nachwirkt.
Gemeinsam mit Zehntausenden aus den unterschiedlichsten Branchen verwandelten die Teilnehmenden die Frankfurter Innenstadt in eine pulsierende Laufstrecke – und bewegten zugleich zig Tausende Menschen entlang der Strecke, die als Zuschauende und Motivierende die Läufer*innen begeistert anfeuerten: mit Cheerleader-Dance, Musik, Zurufen und kreativen Plakaten.
Die 5,6 Kilometer lange Strecke wurde so zu einer Reise durch Emotionen – mit Momenten, die unter die Haut gingen und noch lange in Erinnerung bleiben.
Was diesen Lauf so besonders macht, zeigte sich auch in diesem Jahr wieder deutlich: Es geht nicht um Bestzeiten allein. Es geht um Teamgeist, um Zusammenhalt, um das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein. Für einen Abend tritt der Arbeitsalltag in den Hintergrund – und macht Platz für Begegnungen, für gemeinsames Erleben, für echtes Miteinander.
Und genau dieses Miteinander prägte auch das Team des St. Elisabeth-Vereins.
Mit viel Humor und Herz entstanden und entstehen Geschichten, die noch lange weitererzählt werden: Etwa von Prince Antwi, der so schnell unterwegs war, dass er die Strecke kurzerhand gleich noch einmal lief. Oder vom ganz besonderen „Versorgungswagen“ – einem liebevoll gepackten Bollerwagen, gefüllt mit Getränken und Verpflegungspaketen aus dem Café SALAMANCA. Ein kleines Detail, das viel über den Geist des Teams erzählt: aufmerksam, zugewandt und immer füreinander da.
Es sind genau diese Momente, die zeigen, wofür der St. Elisabeth-Verein steht – nicht nur im Alltag der Kinder- und Jugendhilfe, sondern auch darüber hinaus. Gemeinschaft leben, Menschen stärken, Wege gemeinsam gehen.
So wurde der Lauf einmal mehr zu einem Sinnbild: dafür, dass es sich lohnt, gemeinsam in Bewegung zu bleiben – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.
Dass dieses Gefühl bleibt, zeigen die vielen Dankes-Mails der Teilnehmenden, die am nächsten Tag eingingen. Verbunden mit einer klaren Botschaft: Die Vorfreude auf 2027 hat längst begonnen.
Und vielleicht ist es genau das, was diesen Lauf so besonders macht: Er endet nicht im Ziel.