Ein besonderes Jubiläumsfest konnte jetzt der Geschäftsbereich für familienanaloge, vollstationäre und intensive Wohngruppen, Kinderwohngruppen, Ambulante Hilfen sowie berufliche Bildung (kurz WAB) feiern. Dabei wurde nicht nur auf erfolgreiche Entwicklungen zurückgeblickt, sondern auch die wertvolle Arbeit und ihr nachhaltiger Einfluss sichtbar gemacht.
Gleich drei Bereiche standen dabei im Mittelpunkt:
40 Jahre familienanaloge Außenwohngruppen (AWG)
35 Jahre Intensiv Betreutes Wohnen (IBW)
10 Jahre HZV (Hilfen zur Verselbständigung)-Team
Das Fest machte auf besondere Weise sichtbar, warum wir im St. Elisabeth-Verein das tun, was wir tun. Und das zudem am ersten richtig heißen Sommertag des Jahres.
Gemeinsam mit mehr als 220 Kindern, Jugendlichen, Mitarbeitenden, ehemaligen Mitarbeitenden sowie langjährigen Wegbegleiter*innen wurden die drei Jubiläen auf dem Freizeitgelände in Kirchvers gefeiert. Zahlreiche Spiel- und Bewegungsangebote, eine Hüpfburg, erfrischende Getränke und leckeres Essen sorgten für eine fröhliche Atmosphäre.
Neben einem Rückblick auf die Geschichte der Arbeitsbereiche anhand von Schautafeln und einer Zeitleiste gab es besondere Programmpunkte mit dem „Fast Forward Theatre“. Inga Berlin, Martin Esters und Stefan Nitschke griffen in ihrer Improvisationsshow Begriffe aus dem Arbeitsalltag auf, die von den Gästen eingebracht wurden. Aus Schlagworten wie „Sparbetrag“, „WLAN“, „Pool“ oder „Medienzeit“ entstand ein ebenso humorvoller wie nachdenklicher Rück- und Ausblick auf die verschiedenen Arbeitsfelder.
Für musikalische Stimmung sorgten später Latoya und Lukke von „Rey and Raw“, die mit ihrem modernen Mix aus Rap und Hip-Hop das Publikum begeisterten.
Zwischen Tanzen, Lachen, Gesprächen, gemeinsamen Erinnerungen und vielen Begegnungen wurde eines immer wieder spürbar: Gute Beziehungen wirken. Und sie wirken oft weit über die Zeit hinaus, in der junge Menschen von uns begleitet werden.
Besonders berührend waren die vielen Wiedersehen mit ehemaligen Mitarbeitenden und Menschen, die unsere Angebote über Jahrzehnte hinweg geprägt haben. Sie alle sind Teil einer gemeinsamen Geschichte, die von Engagement, Vertrauen und der Überzeugung getragen wird, dass jedes Kind und jeder junge Mensch verlässliche Beziehungen verdient.
„40, 35 und 10 Jahre stehen nicht nur für Beständigkeit. Sie stehen für unzählige Begegnungen, Herausforderungen, Entwicklungsschritte und Erfolgsgeschichten“, betonte Geschäftsbereichsleiter Marco Schewe. „Vor allem aber stehen sie für die Menschen, die diese Arbeit jeden Tag mit Herz, Fachlichkeit und Haltung gestalten.“
Das Jubiläumsfest erinnerte einmal mehr daran, dass wertschätzende Haltung, echte Beziehungsgestaltung und das Vertrauen in die Entwicklung junger Menschen keine abstrakten Fachbegriffe sind. Sie sind lebendig. Sie sind sichtbar. Und sie hinterlassen Spuren.
„Danke an alle, die diesen Weg mit uns gegangen sind und ihn auch heute weitergehen“, so Marco Schewe. „Weil Haltung wirkt. Weil Beziehungen tragen. Weil Entwicklung möglich ist.“